Über mich
Ich bin Mandy Baum.
Ich liebe alles, was draußen lebt – vom Blatt bis zum Baum, vom Grün bis zur Blüte.
Hier bin ich in meinem Element: auf einem Baum, am Feuer, umgeben von Menschen, Musik und gemeinsamen Ideen. Oder bei rauschender Musik in der Sonne Barfuß auf Wiesen tanzend. Oder auf Messen mit vielen spannenden Start – Ups und inspirierenden Menschen.
Mich begeistert es, Verbindungen zu sehen – zwischen Menschen, zwischen Natur und dem, was daraus entstehen kann.
In den letzten Jahren habe ich immer wieder Dinge angestoßen und aufgebaut: eine Bürgerinitiative, die ein Industriegebiet im Wald verhindert hat, eine solidarische Landwirtschaft, ein Netzwerk für Lebensmittelrettung, Frauenkreise und viele kleine und große Projekte.
Ich bin abenteuerlustig, naturverbunden, neugierig und voller Freude an dem, was entsteht, wenn Menschen und Natur zusammenkommen. Wichtig ist mir Lebendigkeit, Veränderung – und gleichzeitig ein Gefühl von tiefer Beständigkeit.


Pflanzenliebe
Ich kann mich an keinen Moment in meinem Leben ohne Bäume, Klettern und Natur erinnern.
Draußen zu sein heißt für mich: sammeln, beobachten, entdecken. Besonders berührend sind für mich Begegnungen mit Pflanzen, die ich bisher nur aus Erzählungen kannte.
Eine dieser Begegnungen war der Stechapfel – seine Geschichte, seine Wirkung und auch seine Toxizität haben mich tief fasziniert. Zuletzt war es eine große Bilsenkraut-Staude mit vielen Armen und außergewöhnlich schönen Blüten.
Ich liebe diese Momente, in denen ich einer Pflanze begegne, die ich vorher noch nie in der Natur gesehen habe. Wenn ich Pflanzen begegne – ob lebendig oder getrocknet – sehe ich ihre ganze Geschichte:
den Samen, die Sonne, alles, was es gebraucht hat, um zu wachsen und zu blühen. Ich frage mich, wie sie wächst, wie sie riecht, wie sie sich entwickelt und wieder vergeht.

Von Blüten zu Blütenrausch
Blütenrausch ist zu mir gekommen. Zunächst schleichend und dann mit voller Euphorie und Liebe – während meiner Wildkräuterausbildung, als ich über traditionelle Rauchkräuter gestolpert bin.
Diese Begegnung hat sofort eine große Faszination in mir ausgelöst. Ich habe angefangen, Bücher aufzusaugen, durch Wiesen zu streifen, Pflanzen zu sammeln, zu trocknen und eigene Mischungen auszuprobieren.
Mit jeder Mischung ist meine Neugier größer geworden – und mein Verständnis für die Pflanzen tiefer.
Ich habe begonnen, gezielt nach Geschmack, Wirkung und Zusammenspiel zu suchen. Dabei ist eine ganz eigene Welt entstanden – eine, die für viele noch kaum sichtbar ist.
Besonders fasziniert mich, dass dieser Prozess nie abgeschlossen ist. Es entstehen immer neue Ideen, neue Kombinationen, neue Möglichkeiten.
Gleichzeitig ist da eine große Sehnsucht, Pflanzen in ihrer Natürlichkeit zu erleben. Ich möchte wissen, was ich verwende und konsumiere – wo es herkommt, wie es wächst, wie es sich anfühlt.
Deshalb sammle ich meine Pflanzen selbst – von heimischen Kräutern bis hin zu besonderen Pflanzen wie Traumkraut oder Damiana. Ich sammele sie als „lebende“ Pflanzen. Ich möchte mit ihnen sein und sehen wie sie wachsen. Was sie brauchen, wie sie blühen. Ich möchte sie kennen, bevor ich sie konsumiere.


